Chronische Erkrankungen auf dem Vormarsch – Aktuelle Erkenntnisse!

In der kürzeren Vergangenheit fand ein gewaltiger Wandel hinsichtlich der Krankheitsausprägung in der westlichen Welt statt.

chronische Krankheiten DeutschlandGrundsätzlich hat sich die gesundheitliche Lage in den hoch entwickelten Gesellschaften im letzten Jahrhundert erheblich verbessert. Sichtbar wird das an den günstigeren Lebensbedingungen und einer deutlich höheren Lebenserwartung als noch vor einigen Jahrzehnten.

Verändert hat sich allerdings auch die Ausprägung des Gesundheitsstatus der westlichen Bevölkerung. Während die akuten Erkrankungen zurückgehen, sind die länger andauernden chronischen Gesundheitsbeeinträchtigungen immer stärker verbreitet. Chronische Krankheiten sind aktuell die größte Herausforderung für das Gesundheitssystem.

Was versteht man unter einer akuten bzw. chronischen Krankheit?

Als „akut“ wird eine Krankheit bezeichnet, die durch Erreger, wie Viren, Pilze oder Bakterien ausgelöst wird und meist nach kürzerer Zeit wieder komplett abklingt. Eine akute Erkrankung äußert sich in der Regel in einer Infektion.

„Chronisch“ ist eine Erkrankung, wenn sie über eine längere Zeit hinweg besteht. Die meisten Definitionen sprechen von mindestens 3 Monaten, die eine Krankheit vorherrschen muss, um als chronisch zu gelten. Gewöhnlich beginnen solche Erkrankungen schleichend oder schubweise und können oftmals nicht geheilt, sondern lediglich gelindert bzw. eingedämmt werden. So zumindest die Sichtweise der klassischen Schulmedizin. Wir sind der Auffassung, dass die Mehrzahl an chronischen Krankheiten sehr wohl gänzlich überwunden werden kann. Dazu aber gleich mehr.

Unterschied akut und chronisch krankUnbestritten ist, dass die Belastung für die betroffenen Menschen in den meisten Fällen sehr hoch ist, selbst wenn die Symptome häufig etwas abgeschwächter sind im Vergleich mit akuten Krankheiten. Das dauerhafte Vorherrschen der Beschwerden kann das alltägliche Leben extrem erschweren und auch die Psyche stark belasten. Inzwischen steht außer Frage, dass bei der Entstehung chronischer Krankheiten nicht nur biomedizinische Ursachen wirken und die Therapie deutlich ganzheitlicher gestaltet werden muss – auch wenn die Schulmedizin das leider nicht immer so sieht.

Beispiele für die oftmals jahrelang bestehenden chronischen Krankheiten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebsleiden, Atemwegsbeschwerden oder auch Stoffwechselerkrankungen. Ergebnisse der bundesweiten GEDA-Studie von 2012 zeigen, dass insgesamt knapp über 40% aller Männer und Frauen in Deutschland an mindestens einer chronischen Erkrankung leiden. Rund 75% aller Todesfälle sind in Deutschland auf chronische Krankheiten zurückzuführen.

Dem NCCDPHP (Zentrum zur Prävention chronischer Erkrankungen) zufolge werden diese in besonderer Weise durch den menschlichen Lebensstil beeinflusst. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang vor allem die Elemente Tabak- und Alkoholkonsum, Fehlernährung, mangelnde körperliche Aktivität und Stress.

Chronische Erkrankungen – Welche erfolgsversprechenden Therapieansätze gibt es?

Aus den zuvor beschriebenen Zusammenhängen wird ersichtlich, dass eine chronische Erkrankung ein besonderes Therapievorgehen erfordert. Die schulmedizinische Ausrichtung stößt dabei oftmals sehr schnell an ihre Grenzen, da eine symptomorientierte Behandlung hier wenn überhaupt zumeist nur kurzfristige Erfolge verbuchen kann. Infektionen und andere akute Erscheinungen sind bei einem chronischen Geschehen in der Regel nur als Auslöser zu sehen, nicht jedoch als Ursache. Ein kleiner aber sehr wichtiger Unterschied. Das heißt, Ansätze wie eine Antibiotika- oder Kortisontherapie unterdrücken in den meisten Fällen allerhöchstens die Symptome, also die Auslöser. Die eigentliche Krankheitsursache bekämpfen sie nicht.

TherapieDoch was ist die wirkliche Ursache? Bei der deutlichen Mehrzahl der chronisch Kranken lässt sich eine Schwächung des Organismus, insbesondere der eigenen Selbstheilungskräfte feststellen. Diese Selbstheilungskräfte sind die Grundlage einer jeden Genesung. Auch ein Arzt oder Heilpraktiker kann im Grunde genommen nicht mehr machen, als die günstigsten Bedingungen einer Heilung zu schaffen. Bewältigen muss es der Organismus letztendlich jedoch immer selbst. Wenn ein Orthopäde einen Unterarmbruch verschraubt und vergipst, legt er damit nur die Ausgangsbedingungen für das Zusammenwachsen der Knochenstücke. Wie schnell der Bruch ausheilt, entscheiden letztendlich immer die individuellen Selbstheilungskräfte des Betroffenen.

Somit wird auch klar, weshalb beispielsweise eine Therapie mittels Antibiotikum bei einer chronischen Infektion nicht zielführend ist. Da der Körper geschwächt ist, ist der nächste Infekt jeweils nur eine Frage der Zeit. Durch das Antibiotikum wird der Organismus nur zusätzlich gestört. Das Ziel muss also vielmehr sein, der Organismus und sein Immunsystem bzw. seine Selbstheilungskräfte ganzheitlich zu stärken. Besonders im Fokus stehen dabei der individuelle Lebensstil und eine umfassende Entgiftung und Entschlackung des Körpers.

Entgiftung und Entschlackung des Körpers als idealer Ausgangspunkt zur Anpassung der Lebensweise

Wie wir alle wissen, ist es leichter gesagt als getan, seinen Lebensstil dauerhaft gesünder auszurichten. Jahrelang praktizierte Muster hinsichtlich der Ernährung, Bewegung oder auch des Konsums von Genussmitteln sind sehr festgefahren. Was viele jedoch nicht wissen: Deutlich leichter fällt eine Umstellung der Lebensweisen durch eine Entgiftung und Entschlackung des Körpers. Sie sind zugleich die aus unserer Sicht wirkungsvollsten universellen Therapieformen überhaupt. Sie sind in der Lage, den Körper von Altlasten zu befreien und so die Selbstheilungskräfte auf ein ganz neues Level zu heben. Auch die Vitalität und das Wohlbefinden steigen durch eine umfassende Reinigung des Körpers drastisch an.

Erreicht werden kann eine solche Körperreinigung insbesondere durch ein ganzheitliches Entgiftungs- bzw. Darmsanierungsprogramm. Beide Therapiemethoden ermöglichen die mittelfristige Überwindung chronischer Beschwerden durch die Reanimierung der Selbstheilungskräfte und die langfristige Sicherung der Erfolge durch eine nachhaltige gesunde Lebensweise. Diese Lebensstilumstellung fällt mit einem gereinigten Körper deutlich einfacher, da schlichtweg mehr Energie und Antrieb im Alltag zur Verfügung stehen und der Körper weniger Ressourcen benötigt. Beispielsweise tritt das Sättigungsgefühl deutlich früher ein, wenn der Darm gereinigt und die Nährstoffaufnahme effizienter ist.

Was ist chronisch Erkrankten also zu empfehlen?

Tipps bei chronischen ErkrankungenAus unserer Sicht zeigen die beschriebenen Zusammenhänge sehr schön auf, wie man nahezu jeder chronischen Krankheit überwinden kann. Es gilt den Körper zu stärken, beruhend auf einer Entgiftung und Darmsanierung sowie einer parallelen gesundheitsförderlichen Lebensweise. Dass das individuelle Gesundheitsverhalten sowohl bei der Verhütung als auch bei der Eindämmung chronischer Erkrankungen eine entscheidende Rolle spielt, zeigen eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten (z.B. Ford et al., 2009; Ryan, 2009; Yang, Yang, Zhu & Qiu, 2011). Nach Ford und seinem Forscherteam kann ein gesunder Lebensstil das Risiko eine chronische Erkrankung zu erleiden sogar um knapp 80% reduzieren.

Wie wir aus persönlicher Erfahrung bekräftigen können, gerät bei Krankheitsleiden nahezu alles andere in den Hintergrund. In gleicher Weise haben unsere Krankheitsgeschichten jedoch auch gezeigt, dass die Selbstheilungskräfte und damit auch das individuelle gesundheitsrelevante Verhalten sowohl auf die Verhütung von Krankheiten als auch bei deren Rehabilitation eine entscheidende Größe darstellt. Die wirksamste Medizin schlummert in uns selbst, wir müssen nur dafür sorgen, dass der Körper auch darauf zugreifen kann.

Quellen

Robert Koch-Institut (2014). Chronisches Kranksein. Faktenblatt zu GEDA 2012: Ergebnisse der Studie »Gesund­heit in Deutschland aktuell 2012«. RKI, Berlin. Zugriff am 15. April unter http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsF/Geda2012/chronisches_kranksein.pdf?__blob=publicationFile

Ryan, P. (2009). Integrated Theory of Health Behavior Change. Background and Intervention. Clinical Nurse Specialist, 23(3), 161-172.

Yang, Z.Y., Yang, Z., Zhu, L. & Qiu, C. (2011). Human behaviors determine health: strategic thoughts on the prevention of chronic non-communicable diseases in China. International Journal of Behavioral Medicine, 18(4), 295-301.

Ford, E. S., Bergmann, M. M., Kröger, J., Schienkiewitz, A., Weikert, C. & Boeing, H. (2009). Healthy living is the best revenge: findings from the European Prospective Investigation Into Cancer and Nutrition-Potsdam study. Archives of internal medicine, 169(15), 1355-1362.

National Center for Chronic Disease Prevention and Health Promotion (NCCDPH) (2009). The Power of Prevention. Chronic disease…the public health challenge of the 21st century.  Zugriff am 14. April 2015 unter http://www.cdc.gov/chronicdisease/pdf/2009-Power-of-Prevention.pdf

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