Detox – Nur Modeerscheinung oder tatsächlich wichtig für unsere Gesundheit?

Das Thema Detox wird in der schulmedizinischen Wissenschaft nach wie vor meist sehr kritisch gesehen.

Frau kauft KörperpflegeprodukteWir wollen Dir nachfolgend aufzeigen, weshalb die Unterstützung des Körpers bei seiner Entgiftungsarbeit sehr wohl überaus sinnvoll ist und wie du ihn mit natürlichen Produkten spürbar entlasten kannst. Zunächst wollen wir uns jedoch kurz der Bedeutung von Detox zuwenden, die noch nicht jedem geläufig ist.

Der Begriff Detox wird im neuen Sprachverbrauch als Bezeichnung für das Entgiften des Körpers verwendet. Der Körper soll entlastet werden, indem man ihn von toxischen Stoffen bzw. Schlacken befreit, die sich durch Stress, den modernen Lebensstil aber auch durch Umweltgifte ansammeln. Kurzum: Mit Detox ist die Reinigung des Körpers gemeint.

Entsprechende Entgiftungskuren werden nicht selten als unsinnig bezeichnet, mit ​dem Hinweis, dass der Körper selbst ständig mit seinen Entgiftungsorganen dafür sorgt, dass Toxine und nicht verwertbare Stoffe ausgeschieden werden. Eine Ansammlung von giftigen, schädlichen Stoffen im Körper sei also überhaupt nicht möglich.

Wie kann es dann aber sein, dass Entgiftungskuren in der Praxis tausendfach positive Erfahrungsberichte vorzuweisen haben und die Anwender entsprechende Entgiftungsreaktionen feststellen? Einige Untersuchungen zeigen auf, dass sich im menschlichen Körper sehr wohl Giftstoffe ablagern, wenn er sie bei Überlastung nicht effektiv ausleiten kann.

Beunruhigende Studien beschreiben die Giftstoffaussetzung des modernen Menschen

Reagenzgläser mit Chemikalien (2)In einer Studie der Mount Sinai School of Medicine in New York [1] entdeckten Forscher bei Probanden im Durchschnitt 91 Schadstoffe und potenziell giftige Chemikalien im Körper. Dabei waren für die Testgruppe speziell Teilnehmer ausgewählt worden, die sich für gesund hielten, beruflich nicht mit Chemikalien zu tun haben und nicht in einem Industriegebiet leben. Insgesamt wurden 167 Chemikalien gefunden, von denen 94 als toxisch für Gehirn und Nervensystem gelten, 79 Geburtsfehler verursachen und 74 Krebs bei Mensch und Tier auslösen können.

Untersuchungen an schwangeren Frauen zeigten ähnliche Ergebnisse [2], mit der zusätzlichen Entdeckung, dass diese Toxine möglicherweise in gewissem Maß an die Neugeborenen weitergegeben werden. Zumindest wurden auch in der Nabelschnur teilweise Chemikalien entdeckt. Insgesamt machen solche Untersuchungen deutlich, welch großer Schadstoffbelastung wir heutzutage ausgesetzt sind.

Manch einer stellt sich nun womöglich die Frage: Wo kommen diese Schadstoffe her? Die Antwort: Sie befinden sich heute vermehrt in der Luft, in unserem Wasser und unserer Nahrung – Teilweise ohne dass wir einen großen Einfluss darauf haben. Teilweise produzieren wir potenziell schädliche Stoffe wie die Salzsäure auch selbst, durch übermäßigen Stress. In großen Mengen sind solche Schadstoffe aber auch in herkömmlichen Pflegeprodukten enthalten, die viele Personen tagtäglich anwenden – In dieser Hinsicht können wir allerdings relativ einfach eine verringerte Aussetzung mit Toxinen herbeiführen, durch eine adäquate Auswahl natürlicher Alternativen, die wir Dir gleich aufzeigen wollen.

Wie kommt es zur Einlagerung von Giftstoffen im Körper und was sind die Folgen?

Zunächst einmal müssen wir konstatieren, dass wir seit einigen Jahrzehnten mit allerlei Chemikalien und Schadstoffen in Kontakt kommen, die es früher nicht gab. Hinzu kommt dann, dass wir unseren Körper durch unsere heutige Art zu leben häufig nicht gerade stärken in seiner Entgiftungsarbeit. Vielmehr sind die Entgiftungsorgane überlastet. In der Folge hat der Körper keine andere Wahl, als Toxine vorübergehend einzulagern. Da wir ihm selten die Zeit und die nötigen Ressourcen geben, diese Depots abzubauen, wird die Belastung immer größer.

Unbestritten ist selbst in der schulmedizinischen Wissenschaft, dass Giftstoffe im Körper viel Schaden anrichten können. Ist unser Körper mit Toxinen überlastet, sind die gesunderhaltenden Mechanismen gestört – Ähnlich zu einem Auto das nicht läuft, wenn sein Benzinfilter verstopft ist. Im Körper befindliche Giftstoffe können Organe und Gewebe schädigen, das Immunsystem schwächen und diverse Krankheiten hervorrufen.

Was können wir also tun?

Entgiftung Ebook großIm Prinzip sind es vor allem 2 Dinge, die wir tun können: Zum einen gilt es, Giftstoffe möglichst effektiv zu meiden um den Körper nicht unnötig zu belasten. Zum anderen ist eine umfassende Entgiftungskur anzuraten.​ Bei letzterem wollen wir Dir mit unserem Ratgeber „Entgiftung 2.0 – Reinige Deinen Körper von Kopf bis Fuß“ eine umfassende, einfache und extrem hilfreiche Anleitung an die Hand geben.

Um die Giftstoffaussetzung Deines Körpers auf ein deutlich gesünderes Niveau zu bringen, ist es aus unserer Sicht vor allem wichtig, auf natürliche Körperpflegeprodukte zu setzen, die täglich ohne Bedenken angewendet werden können. Hierzu geben wir Dir nun einige persönliche Empfehlungen mit.

Natürliche Körperpflegeprodukte ohne potenziell schädliche Inhaltsstoffe

Natürliche CremeZunächst ist es für die meisten Menschen schwer vorstellbar, dass Hersteller giftige Substanzen in Deodorants oder Hautcremes mischen. Schließlich muss es dafür doch Richtlinien und Grenzwerte geben? In der Tat gibt es die. Leider jedoch längst nicht für alle Stoffe. Zudem muss auch hinterfragt werden, wer für die Festlegung der Grenzwerte verantwortlich ist und auf welcher Basis diese geschieht. Nicht zuletzt ist es so, dass sich einzelne Toxine in der Wechselwirkung miteinander potenzieren können und somit in der Kombination noch gefährlicher sind.

Einige schädliche Inhaltsstoffe werden trotz bekannter, beunruhigender Studienergebnisse verwendet, da sie zum einen meist sehr billig sind und Unternehmen in erster Linie an Profit interessiert sind. Zum anderen stammt die Genehmigung mancher Stoffe noch aus der Zeit, als die Haut als sichere Schutzbarriere betrachtet wurde, durch die keine Schadstoffe in den Körper gelangen können. Ein simpler Eigenversuch beweist den Irrtum: Einfach zerriebenen Knoblauch für 30 Minuten unter die Fußsohlen binden und danach ausatmen. Du wirst feststellen, dass es aus Deinem Mund riecht, als hättest du mehrere Knoblauchzehen gegessen.

Gefährlich sind herkömmliche Körperpflegeprodukte meist nicht akut, sondern langfristig gesehen. Viele Schadstoffe reagieren im Körper miteinander oder reichern sich an. Die Auswirkungen hiervon sind längst nicht komplett erforscht.

Mann mit KopfschmerzenViele Personen glauben nach wie vor, dass sie herkömmliche Pflegeprodukte „vertragen“, da sie keine unmittelbaren Beschwerden mit der Anwendung verbinden. In Wahrheit ist es aber so, dass niemand gegen Giftstoffe immun ist. Vielmehr wird häufig nicht daran gedacht, dass unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen oder Müdigkeit mit solchen Produkten in Verbindung stehen können. Zudem können schwerwiegende Beschwerden auch erst viele Jahre später erfolgen.

Da es heute glücklicherweise natürliche Alternativen gibt, empfehlen wir ganz einfach, möglichst viele herkömmliche Pflegeprodukte auszutauschen. Häufig sind natürliche Varianten nicht wesentlich teurer, dafür jedoch entlastend für Deinen Körper. Wir möchten Dir auf unserer Unterseite zum Thema natürliche Körperpflegeprodukte ein paar Produkttipps an die Hand geben – die wir selbst nutzen – und aufzeigen, welche Giftstoffe du in Körperpflegeprodukten vor allem meiden solltest. Klicke dazu einfach auf den obigen Link.

Quellen

[1] https://natureworksbest.com/naturopathy-works/toxic-bucket/​

[2] http://usatoday30.usatoday.com/yourlife/parenting-family/pregnancy/2011-01-14-chemicals14_st_n.htm​

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-koerperpflegemittel.html

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