Das KV-Gesundheits-Konzept

Die Geheimnisse der Gesundheit: Unsere Vorstellung - Unser Konzept

Aufgrund unserer eigenen langwierigen Krankheitsgeschichten haben wir uns vor einiger Zeit aufgemacht, die Geheimnisse der Gesundheit zu ergründen. Unsere Wege kreuzten sich erstmals beim gemeinsamen Studium der Gesundheitswissenschaften. Doch nachdem wir uns mehrere Jahre mit einschlägiger Fachliteratur beschäftigten und verschiedenste Praxis-Erfahrungen sammeln konnten, haben die Vorstellungen von damals nicht mehr viel mit den heutigen gemeinsam.

Wir möchten Dir auf dieser Seite gerne kompakt näher bringen, wie wir Gesundheit und Krankheit heute sehen und welches Konzept wir daraus abgeleitet haben.

Freiheit und Glück als Symbol für Gesundheit

Wir sehen Gesundheit und Krankheit ganzheitlich

Ganzheitlich bedeutet für uns, dass alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden sollen wenn es um Gesundheit oder Krankheit geht. Aus unserer Sicht gilt es, im Krankheitsfall nicht nur die Symptome zu behandeln, sondern in besonderem Maße die Erkrankungsursache zu beseitigen. Diese befindet sich für viele unerwartet, häufig überhaupt nicht am Ort der Beschwerden. Diesbezüglich ist es sehr wichtig, zwischen Auslöser und Ursache zu unterscheiden. So ist eine Infektion durch Krankheitserreger beispielsweise nur ein möglicher Auslöser einer Nasennebenhöhlenentzündung. Die eigentliche Ursache liegt in diesem Fall häufig in einem geschwächten Immunsystem und einem damit eng verbundenen gestörten Darmmilieu bzw. einer Allergie.

In gleicher Weise kann aber beispielsweise auch eine psychische Belastung vorliegen, die zu einer starken Schwächung des Organismus führt, sodass er mit der Infektion nicht mehr zurechtkommt. Zur Ganzheitlichkeit gehört für uns also auch die Verbundenheit von Körper, Geist und Seele. Bei seelischen Beschwerden leidet häufig auch der Körper und natürlich umgekehrt.

In der klassischen Schulmedizin findet diese Sichtweise wenig Beachtung. Wir sehen die westliche Medizin daher etwas differenziert. Auf der einen Seite leistet sie im Bereich der Akut- und Notfallmedizin unserer Meinung nach größtenteils hervorragende Arbeit. Beispielsweise rettet die Notfallchirurgie täglich unzähligen Menschen das Leben. Auf der anderen Seite hat sich die klassische Schulmedizin allerdings immer mehr zu einer symptom- bzw. auslöserbekämpfenden Ausrichtung entwickelt. Bei chronischen Erkrankungen ist es dagegen von zentraler Bedeutung, die wirklichen Ursachen zu bekämpfen und nicht allein die Symptome. Andernfalls ist eine dauerhafte Heilung kaum möglich.

Die Individualität berücksichtigen

Individualität berücksichtigen

Jeder Mensch und jede Erkrankung ist unterschiedlich. Was dem einen hilft, muss nicht zwangsläufig auch dem anderen helfen. Beispielsweise wird ein chronisch kranker Maler, der jahrelang mit giftigen Lacken gearbeitet hat, mutmaßlich am stärksten von einer Entgiftung profitieren. Bei einem Landschaftsgärtner mit derselben Krankheit und einer zuvor monatelangen Antibiotikagabe (die auch die Darmflora schädigt) ist hingegen wohl besonders eine Darmsanierung angezeigt. Bei den beiden Therapieformen handelt es sich jedoch um praktisch universell einsetzbare Behandlungen, da sie darauf abzielen, den Körper insgesamt zu entlasten und seine Selbstheilungskräfte zu stärken (dazu gleich noch mehr).

Es stehen also bei einem ganzheitlichen Vorgehen nicht allein die Krankheit und ihre Symptome im Mittelpunkt, sondern auch die Person und ihre spezifischen Voraussetzungen. Dabei ist nicht nur die Wahl des geeigneten Therapieweges individuell zu treffen, sondern beispielsweise auch die Gestaltung eines bestimmten Therapieansatzes. So ist es mehr als sinnvoll, dass ein gut verdienender Arbeitnehmer, der eine Darmsanierung während seines Arbeitsalltags machen möchte zwar etwas teurere Kombipräparate verwendet, die er allerdings einfach, bequem und ohne Einschränkungen bei der Arbeit einnehmen kann. Ein Student mit minimalem Einkommen spart zwar lieber etwas beim Kauf von mehreren Einzelpräparaten, hat allerdings auch die Zeit für die Einnahme über den Tag verteilt und die Möglichkeit für regelmäßige Einläufe. Diese Form der Individualität versuchen wir auch in all unseren Ratgebern zu berücksichtigen.

Die Scheuklappen ablegen

Zu guter Letzt gehört für uns zur Ganzheitlichkeit auch, zwar kritisch mitdenkend aber grundsätzlich offen gegenüber verschiedenen medizinischen Denkweisen und alternativen Therapieansätzen zu sein. Auch wenn einige Mediziner es nach wie vor nicht wahrhaben wollen, gibt es einige alternativ- bzw. naturheilkundliche Therapiemethoden, die in wissenschaftlichen Studien nachweisen konnten wie extrem wirkungsvoll sie sind. Selbstverständlich spielt diesbezüglich auch die Qualität der Therapieanleitung oder auch des Therapeuten eine entscheidende Rolle.

Wir haben es sowohl am eigenen Leib spüren dürfen als auch bei anderen Patienten im Rahmen unseres Gesundheitscoachings erleben können: Alternative Therapiemethoden die den Organismus umfassend entlasten und stärken haben bei effektiver Ausrichtung unglaubliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Wir können wirklich von den außergewöhnlichsten Erfolgsgeschichten berichten. Du solltest dich also nicht von vornherein verschließen vor noch unbekannten Ansätzen. Auch muss ein ausgebliebener Erfolg bei einem früheren Versuch nicht zwingend bedeuten, dass dieser spezielle Ansatz für Dich ungeeignet ist. Möglicherweise haben dir damals schlichtweg die richtigen Informationen und die korrekte Anweisung gefehlt.

Um nochmals kurz auf das Thema Studien zurück zu kommen: Grundsätzlich vertreten wir die Meinung, dass Studien gut und sinnvoll sind, allerdings gibt es unserer Ansicht nach dabei zwei entscheidende Dinge zu berücksichtigen. Zum einen müssen diese natürlich auch korrekt aufgebaut und interpretiert werden, was längst nicht immer der Fall ist (gelegentlich kann man das Interesse des Studieninitiators an bestimmten Ergebnissen förmlich herauslesen). Zum anderen muss man wissen, dass Studien immer auch Geld kosten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es vergleichsweise deutlich weniger Untersuchungen zu alternativmedizinischen Ansichten und Therapien gibt, da auch die Lobby hierfür beträchtlich kleiner ist. Entscheidender als Studien sind für uns daher immer noch die praktischen Erfahrungen und das logische Nachvollziehen von aufgestellten Theorien.

Unser Gesundheitsfundament

Unsere Vorstellung von Gesundheit fußt auf der Tatsache, dass die stärkste Medizin die natürliche Heilkraft in uns selbst ist, wie bereits der berühmte griechische Arzt Hippokrates von Kos vor 2000 Jahren beschrieb. Zudem sind wir davon überzeugt, dass unser Körper stets bestrebt ist, sich selbst zu heilen. Sehr schön nachvollziehen kann man dies beispielsweise bei Wunden oder Knochenbrüchen.

Gesundheitsfundament als Puzzle

Ein Arzt oder Heilpraktiker kann eine Krankheit demzufolge nie unmittelbar heilen, sondern lediglich versuchen die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, damit die im Menschen liegenden Selbstheilungskräfte aktiv werden können. Das wohl bekannteste Beispiel hierzu: Wenn ein Arzt nach einem Knochenbruch einen Gipsverband anlegt, entscheiden allein die Selbstheilungskräfte des jeweiligen Menschen, wie lange der Knochen benötigt, um wieder zusammenzuwachsen. Der operierende Arzt kann lediglich die Ausgangsbedingungen dafür schaffen.

Das natürliche Bestreben des Körpers mit seinen Selbstheilungskräften Heilung zu erreichen ist also gegeben, es muss lediglich durch eine ganzheitliche Entlastung und Stärkung dafür gesorgt werden, dass er hierzu auch in der Lage ist.

Die beiden Hauptsäulen

Der Schlüssel zur Gesunderhaltung bzw. zur Zurückgewinnung vollkommener Gesundheit liegt für uns in der Kombination einer gesundheitsförderlichen Lebensführung und den bereits erwähnten ganzheitlich entlastenden bzw. stärkenden Therapien. Der gesunde Lebensstil ist dabei so etwas wie die „dauerhafte Begleittherapie“, die die Selbstheilungskräfte über einen positiven Einfluss auf Körper, Geist und Seele langfristig sicherstellen kann. Zur uneingeschränkten Freisetzung dieser inneren Heilkräfte benötigt es jedoch oftmals zunächst einen noch stärkeren Impuls durch eine Entgiftung, Entschlackung und Entsäuerung des Körpers und/oder einen Nährstoffmangelausgleich.

Diese beiden Säulen unseres Krankheiten-Verstehen-Gesundheitsfundaments möchten wir nun noch etwas genauer beleuchten.

Gesundheitsförderlicher Lebensstil

Kein Suchtmittelkonsum

Ausreichend Schlaf

Stressmanagement

Soziale Kontakte pflegen

Je nach Glaubensstärke: Spiritualität ausleben

Ganzheitlich stärkende Therapien

Schonende Darmsanierung

Regenerierendes Heilfasten

Entgiftung von Kopf bis Fuß

Die einzelnen Bausteine eines gesundheitsförderlichen Lebensstils

    • Gesunde Ernährung: Die Ernährung ist einer der zentralsten Grundbausteine auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Geist und einem gesunden Körper. Wie wir eine gesunde Ernährung heute sehen, haben wir in diesem Blogbeitrag versucht zu beschreiben. In erster Linie liegt der Schlüssel für uns in einer überwiegend basischen, kohlenhydratarmen, verdauungsfreundlichen Ernährung, möglichst ohne einfachen Zucker, Laktose, Getreide und Zusatzstoffe.
    • Regelmäßige Bewegung: Dass regelmäßige Bewegung für die verschiedensten Körperfunktionen wichtig ist, steht außer Frage. Es geht dabei aber nicht darum, Leistungssport bis zur Erschöpfung zu treiben. Wähle diejenige Bewegungsform, die auch zu Dir passt. Sehr gut geeignet ist Ausdauersport an der frischen, sauerstoffreichen Luft. Sehr gut wäre beispielsweise 2-3 Mal pro Woche für etwa 30 Minuten am Wald entlang zu joggen. Optimaler Weise scheint dabei die Sonne, deren Licht uns nicht nur gute Laune verschafft, sondern auch die so wichtige Vitamin D Produktion ankurbelt.
    • Giftquellenminimierung: Im modernen Alltag sind wir immer mehr potenziellen Giftquellen ausgesetzt, die möglichst eliminiert bzw. zumindest stark reduziert werden sollten. Darunter fällt etwa eine stärkere Schadstoffbelastung in der Luft und Umwelt (z.B. Abgase, Holzlasuren, Klebstoffe), Pestizide an Obst und Gemüse, gelöste Chemikalien in PET-Flaschen oder auch Toxine in Körperpflegeprodukten (z.B. Aluminiumverbindungen im Deodorant, Silikone im Shampoo oder Fluorid in der Zahnpasta). Aber auch einige Medikamente und minderwertige Nahrungsergänzungsmittel besitzen teilweise nicht unbedenkliche Inhaltsstoffe.
    • Ausreichend Schlaf: Im nächtlichen Schlaf laufen im Körper verschiedene Regenerations- und Reparaturprozesse ab. Schlafmangel ist ein häufig unterschätztes Gesundheitsproblem. Wichtig ist hierbei nicht nur auf eine ausreichende Schlafdauer (die individuell etwas verschieden ist), sondern auch auf einen möglichst geregelten Schlafrhythmus zu achten. Wenn dieser gestört ist, geraten sämtliche Körperfunktionen durcheinander. Die Liste möglicher körperlicher und seelischer Folgen von Schlafentzug lang.
    • Stressmanagement: Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Vorstellung eines gesunden Lebensstils ist, sich Zeit und Ruhe zu gönnen. Der gewöhnliche Alltag ist immer mehr durch ein Übermaß an Stress, Hektik und Unruhe geprägt, ohne die nötigen Entspannungs- und Ruhephasen. Aus diesem Grund nehmen die psychischen Leiden in der Gesellschaft stark zu. Zu viel negativer Stress greift nicht nur die Nerven sondern auch die Gesundheit an. In dieser Hinsicht spielen auch unsere Gedanken eine entscheidende Rolle. Sie beeinflussen unser tägliches Leben in großem Maße. Gerade im krankheitsfall können Bewusstheit und positive Gedanken zur Genesung beitragen. Um negativen Stress abzubauen und auf positivere Gedanken zu kommen, bieten sich beispielsweise Meditations- oder Entspannungsverfahren an.
    • Soziale Kontakte pflegen: Beobachtungen an verschiedenen Völkern konnten zeigen, welch wichtiger Faktor ein gutes soziales Miteinander für die Gesundheit haben kann. Belastende Geschichten sollten aus der Welt geschaffen und soziale Kontakte gepflegt werden. Dies wirkt sich sehr wohltuend sowohl auf die körperliche, als auch auf die seelische Gesundheit aus.
    • Spiritualität ausleben: Wie die Wissenschaft aufzeigen konnte, vermag die Spiritualität die seelischen Strukturen positiv zu beeinflussen. Selbstverständlich ist es jedem Menschen selbst überlassen, wieviel Spiritualität sein Leben beinhalten sollte. Wer allerdings sehr gläubig ist, kann mit dem Ausleben der Spiritualität ein positives Gesundheitsgefühl erreichen.