Natürliche Körperpflege

Giftstofffreie Körperpflegeprodukte sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je - Entlaste Deinen Körper!

Wie wir in unserem Blogbeitrag zum Thema Detox anschaulich beschreiben, sind wir heutzutage extrem vielen Giftstoffen ausgesetzt, die unseren Körper auf Dauer überlasten. Daher gilt es, den Körper bei seiner Entgiftungsarbeit aktiv zu unterstützen. Auf der anderen Seite sollten wir unseren Körper aber auch entlasten, indem wir zumindest bei den Körperpflegeprodukten - die wir nahezu täglich anwenden - auf natürliche Varianten ohne Schadstoffe setzen.  

Wir möchten Dir nachfolgend aufzeigen, welche gefährlichen Chemikalien in herkömmlichen Produkten stecken, die vermieden werden sollten. Zugleich geben wir natürliche Alternativen an die Hand, die wir selbst zum überwiegenden Teil nutzen und mit denen wir überaus positive Erfahrungen gemacht haben. Diese Pflegeprodukte können ohne Bedenken täglich angewendet werden.


Haarpflege/Shampoo

Auf immer mehr Shampoo-Verpackungen liest man den Hinweis "ohne Silikone". Viele Verbraucher denen bekannt ist, dass Silikone Haare und Kopfhaut versiegeln und auf Dauer schädigen, greifen erfreut zu. Silikone verhinderen, dass die Kopfhaut atmen und Giftstoffe ausleiten kann, was wiederum viele mögliche negative Auswirkungen hat. Doch Silikone sind bei weitem nicht die einzigen bedenklichen Chemikalien in Shampoos bzw. Haarpflegeprodukten. Die Liste ist sogar derart lang, dass wir hier nur die bedenklichsten in Kürze aufzeigen können.

Besonders bedenklich sind aus unserer Sicht synthetische Duft- und Farbstoffe, die teilweise aus tausenden chemischer Stoffe bestehen und unter anderem zu allergischen Reaktionen, Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit führen können. Sogar erbgutschädigende und krebserregende Wirkungen sind laut Tierversuche möglich.

Weiterhin sollten unserer Ansicht nach folgende Stoffe gemieden werden:

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    Iodopropynyl Butylcarbamate bzw. Methylisothiazolinome/MIT: Können erbgutverändernd und krebserregend wirken
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    Phtalate: Können hormonelle Störungen auslösen, stehen im Verdacht organbelastend zu sein und können sogar zu Unfruchtbarkeit und Diabetes führen
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    Propylenglykol bzw. 1-,2-Propandiol: Kann die Kopfhaut durchlässig machen und langfristig zu Organschäden führen
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    Parabene: Können u.a. das Gleichgewicht des Hormonhaushalts stören, was Depressionen und Krebserkrankungen zur Folge haben kann
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    Formaldehyde, bspw. DMDM Hydantoin: Gelten aus hautreizend und krebserregend
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    Polyethylenglykol (PEG), bspw. Sodium Laureth Sulfat (SLS): Es handelt sich um einen potenziell erbfrucht- und erbgutschädigenden sowie krebserzeugenden Stoff. Zudem ist er möglicherweise mitverantwortlich für diverse Organschäden (noch keine verlässlichen Studien)
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    Diethanolamin (DEA) bzw. Triethanolamin (TEA): Sind giftig, gelten als stark allergieauslösend und werden verdächtigt, bleibende Leber-, Nieren- und Erbgutschäden zu verursachen
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    Oxybenzon bzw. Benzophenone-3: Kann Allergien, Zellschädigungen und Krebs fördern

Sante Glanz Shampoo

Naturkosmetik Glanz Shampoo von Sante

Lavera Ringelblumen Shampoo

Ringelblumen Shampoo von Lavera Naturkosmetik

Ricaricando Olivenölshampoo

Ricaricando Bio Olivenöl shampoo

Duschgel​

Ähnlich zu den Shampoos befinden sich in herkömmlichen Duschgels diverse chemische Zusatzstoffe, die die Reinigung verbessern sollen, jedoch mehr als bedenklich sind. Grundsätzlich sind dies nahezu dieselben Stoffe, die gerade bei den Shampoos aufgezählt wurden. Besonders bei einem Pflegeprodukt wie dem Duschgel, das beinahe täglich zum Einsatz kommt, ist es sinnvoll auf eine chemiefreie Variante zurückzugreifen. 

Weleda Citrus Duschgel

Citrus Erfrischungsdusche von Weleda

Sante Family Duschgel

Bio Duschgel Ananas & Limone von Sante Naturkosmetik

Greendoor® Grapefruit Duschgel

Basisches Duschgel Pink Grapefruit von Greendoor

Deodorant

Von den üblichen Antitranspirants, also Produkten die das Schwitzen durch eine Blockierung der Schweißdrüßen (meist durch Aluminiumsalze) verhindern, raten wir grundsätzlich ab. In der Achselhöhle befindet sich ein Hauptlymphzentrum, über das der Körper stark entgiftet. Dies ist aber nicht möglich, wenn die Schweißdrüßen verschlossen sind. 

Auch herkömmliche Deodorants können wir absolut nicht empfehlen. Entweder enthalten sie Aluminium, das durch mehrere Studien im Verdacht steht, Alzheimer und Brustkrebs zu begünstigen, oder einige andere toxische Substanzen. Bei Deo's wird nicht das Schwitzen selbst verhindert, sondern der Körpergeruch durch künstliche Duftstoffe verbessert, die aber ebenfalls nicht unbedenklich sind.

​Wir empfehlen ein natürliches Deo ohne Aluminium oder als Do-It-Yourself-Lösung Kaiser Natron. Dieses neutralisiert Säuren und Geruchsstoffe und verhindert dadurch einen unangenehmen Körpergeruch. Einfach mit etwas Wasser vermischt unter die Achseln reiben oder mit einer Anleitung aus dem Internet in ein Sprühfläschchen abfüllen und dann aufsprühen.

Greendoor® Deo-Creme 

Green Door Deo Creme ohne Aluminium

Zahncreme

Wenn es um Zahnpasten und Mundwässer geht, würden wir vor allem Fluoride meiden. Fluorid ist ein giftiges Abfallprodukt, das früher sogar als Rattengift eingesetzt wurde. Nicht umsonst wurden unter anderem in Belgien alle fluroidhaltigen Zahncremes verboten, als dies an die Öffentlichkeit kam. Hierzulande erfolgt lediglich ein Hinweis auf manchen Produkten, dass die Giftnotrufzentrale alarmiert werden soll, wenn mehr als die zum Putzen benötigte Menge verschluckt wird.

Zusätzlich halten wir es für sinnvoll, ein Produkt zu wählen, dass weder Triclosan (chemisches Desinfektionsmittel, das "Supererreger" fördert), Natriumlaurylsulfat (gilt als allergieauslösend), Abrasiva/Schleifmittel (können den Zahnschmelz schädigen) noch Parabene (allergieauslösend und möglicherweise krebserregend) enthalten.

Lavera Zahncreme

Lavera Zahncreme

Weleda Kinder Zahngel

Weleda Kinder Zahngel

SPLAT Mundspülung

SPLAT Biocalcium Mundspülung

Sonnenschutz/-creme

Der Sonnenschutz ist ein vieldiskutiertes Thema. Dermatologen empfehlen das wiederholte Eincremen um Hautkrebs vorzubeugen, Toxikologen schlagen hingegen Alarm aufgrund der giftigen Inhaltsstoffe einer herkömmlichen Sonnenmilch. Sonnenlicht ist für uns lebensnotwendig, unter anderem lindert es Depressionen und chronische Schmerzen, stärkt das Immunsystem und sorgt für die natürliche Bildung von Vitamin D3, das wiederum bestimmten Krebsarten und zahlreichen anderen Erkrankungen vorbeugt.

Wir benötigen also sowohl das Sonnenlicht, als auch einen natürlichen Sonnenschutz. Herkömmliche Sonnencreme schützt irrsinnigerweise vor den nützlichen, nur minimal schädlichen UVB-Strahlen und nicht vor der schädlicheren UVA-Strahlung. Zudem gelangen über die Hautporen diverse gesundheitlich bedenkliche Stoffe in die Blutlaufbahn. Die Hautkrebsrate steigt seit Beginn der Sonnencreme-Vermarktung - Zufall? 

Die amerikanische Umweltorganisation EWG warnt vor allem vor den Inhaltsstoffen Oxybenzon bzw. Benzophenone-3 (kann Allergien, Zellschädigungen und Krebs fördern) und Retinylpalmitat (soll Studien zufolge das Hautkrebsrisiko bei direkter Sonneneinstrahlung steigern). Toxikologen und Krebsforscher warnen zudem vor Titandioxid (schädigt laut Studien die DNA und kann u.a. Alzheimer mitauslösen) und Zinkoxid (steht im Verdacht, Darm- und Hirnstammzellen abzutöten) jeweils in Nano-Pratikel-Form, in der diese Stoffe die Hautschutzschicht durchdringen können.

Wir empfehlen daher gemäßigtes Sonnen mit einem natürlichen Sonnenschutz, unter Auslassen der prallen Mittagssonne und langsamem Gewöhnen an die Sonne. Zusätzlich zum äußeren Schutz der Haut, kann mit Carotinoiden die zellzerstörende Wirkung von UV-Licht auch von innen gehemmt werden - Die Pflanzen machen es uns vor. Empfehlenswert ist daher eine zusätzliche vermehrte Aufnahme von Astaxanthin (v.a. in roten Algen) oder Beta-Carotin (v.a. in Süßkartoffeln, Möhren und Grünkohl) in Kombination mit etwas Fett aufgrund der fettlöslichen Eigenschaft.

Eco Cosmetics Sonnenlotion

Sonnenlotion von eco cosmetics

Eco Cosmetics Baby & Kids

Baby Sonnencreme von Eco Cosmetics

VitalAstin® Astaxanthin

Natürliches Astaxanthin von VitalAstin

Seife

Die Seife ist ein extrem altes Körperpflegeprodukt. Laut Überlieferung stammt das älteste Seifenrezept aus dem Jahr 2500 v. Chr. und bestand lediglich aus Asche und Talg. Heute befinden sich in den meisten Produkten in erster Linie chemische Stoffe. Wie in vielen anderen Kosmetikprodukten werden in der Regel schlechte Tenside auf Erdölbasis verwendet, die im Veracht stehen Krebs oder Allergien auslösen zu können, vor allem PEG-Derivate wie SLS.

Auch synthetische Duftstoffe (v.a. Diethylphtalat und polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich mit hormonähnlicher Wirkung im Körper anreichern, aber auch andere Duftstoffe die hautreizend und allergieauslösend sind) sowie Farbstoffe (eine der gefährlichsten sind die sogenannten Azofarbstoffe, die die Haut und Schleimhäute reizen und Allergien und Krebs hervorrufen können) befinden sich bei Seifen häufig auf der Liste der bedenklichen Stoffe. Chemische Konservierungsstoffe, wie Triclosan, das für Hormonstörungen verantwortlich sein kann und die Entstehung von Super-Keimen fördert, dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.

In herkömmlichen Seifen werden Alkohole eingesetzt, die denaturiert werden (Vergällungsvorgang), das heißt sie werden mit Stoffen versetzt, die sie ungenießbar machen. Dieses Vergällungsmittel muss in Deutschland allerdings nicht angegeben werden, zum Teil kommen hier sehr bedenkliche Stoffe zum Einsatz, die unter der Bezeichnung "Alcohol denat" nicht mehr zu erkennen sind. Zudem werden minderwertige Fette aus Schlachtabfällen, beispielsweise Sodium tallowate aus Rindertalg eingesetzt.

LDreamAM® Aloe Vera Seife

Aloe Vera Seife für Gesicht und Körper

Greendoor® Flüssigseife Eisenkraut

Flüssige Handseife Eisenkraut von Greendoor

Sante Family Flüssigseife

Family Flüssigseife Bio-Aloe Vera & Limone von Sante Naturkosmetik

Haarspray/Haargel/Haarwachs

Laut "Öko-Test" befinden sich nach nur 6 Sprühstößen eines herkömmlichen Haarsprays bis zu 350.000 kleinste Partikel in der Luft, die gesundheitsschädlich sein können. Da die Partikel aufgrund der winzigen Größe in Schleimhäute, Poren und Lungenbläschen eindringen können, herrscht hier besonderes Gefahrenpotenzial. Es sind mehrere Fälle bekannt von Friseuren, die mit einer sogenannten Haarspraylunge - die sich in schwerer Ventilationsstörung und Asthma bronchiale äußern kann - arbeitsunfähig wurden. Doch auch in Haargel- und Haarwachs-Produkten finden sich so einige Schadstoffe wieder.

Beispielsweise befinden sich Filmbildner, wie Polyquaternium-11 und Weichmacher, wie Polyvinylpyrrolidon, kurz PVP (verschließen die Poren, sind schädlich für die Atemwege, können zu Entzündungsvorgängen bis hin zur Zerstörung des Lungengewebes führen) und modifizierte Kunststoffe in nahezu allen herkömmlichen Haarstylingprodukten. Einmal mehr sind auch Dufstoffe eine potenzielle Gefahr, vor allem Coumarin, das zu Hautreizungen und Allergien führen kann. Häufig eingesetzte Lichtschutzfilter, um das Haar vor UV-Strahlung zu schützen, können allergieauslösend wirken.

Als Emulgatoren, kommen vor allem die bedenklichen Stoffe Aminoethyl Propanol bzw. 2-Aminoisobutanol; Isobutanolamin (hat in Tierversuchen die Zeugungsfähigkeit beeinflusst) und Polysorbate 20 (reizt die Haut und macht sie für Giftstoffe durchlässiger) zum Einsatz. Zudem befinden sich in herkömmlichen Haarsprays ​umstrittene ​​​​Konservierungsstoffe, vor allem Phenoxyethanol (ein Nervengift, das krebserregend und stark allergieauslösend wirken kann) und Diazolidinyl Urea bzw. Germaben II (wirkt giftig auf das Immunsystem, zerstört Zellen und nützliche Bakterien auf der Haut). In Haargel und Haarwachs werden vor allem Iodopropynyl Butylcarbamate bzw. Glyacil und Methylchloroisothiazolinone zur längeren Haltbarkeit eingesetzt, die jeweils den Eiweißhaushalt und die genetische Ausstattung verändern.

Nicht zuletzt sind die Treibstoffe in Haarsprays (Butan/Propan) hochentzündlich, schwer abbaubar und umweltverschmutzend. Auch Phtalate (siehe oben) und Silikon in flüchtiger Form (Cyclopentasiloxane - in Tierversuchen konnten Organmutationen nachgewiesen werden) befinden sich wiederum auf der Inhaltsliste der meisten Produkte.

Eco Cosmetics Haarspray

Natürliches Haarspray von Eco Cosmetics

Eco Cosmetic Haargel

Naturkosmetik Haargel von Eco Cosmetics

Greendoor® Haarwachs

Natürliches Haarwachs von Greendoor

Kosmetik/Make Up/Nagellack

Ein gepflegtes Äußeres ist heutzutage so wichtig wie nie zuvor, auch hinsichtlich der beruflichen Karriere. Besonders die Frau von heute investiert viel Zeit und Geld in ein attraktives Erscheinungsbild. Dass ein teures Make Up, ein schöner Nagellack und andere Kosmetikprodukte allerdings auch zahlreiche Giftstoffe beinhalten, wissen längst nicht alle. Da die Palette an dekorativen Kosmetikprodukten sehr breit ist, wollen wir uns nachfolgend vor allem auf die aus unserer Sicht zentralsten Giftstoffe in herkömmlichem Make Up und Nagellack konzentrieren.

Ein Inhaltsstoff der häufig in Gesichtspuder Verwendung findet ist Talkum, das krebserregend ist. Die gleiche Wirkung können Nitrosamine in Wimperntusche oder Formaldehyd, das durch Konservierungsstoffe in zahlreichen Schminkprodukten freigesetzt wird, entfalten (Formaldehyd selbst wird unter anderem auch Nagellack und Nagelhärter zugesetzt). Duft- und Farbstoffe (können vor allem Allergien auslösen) finden sich genauso wie Silikone und Paraffine (können sich in Lymphknoten und Leber anreichern) sehr häufig in herkömmlichem Make Up oder Nagellack.

Viele Kosmetikprodukte wie Lippenbalsam, Make-Up und Nagellack enthalten zudem UV-Filter (u.a. Ethylhexyl Methoxycinnamate und Benzophenone), die in den Hormonhaushalt eingreifen und allergieauslösend sowie krebserregend wirken können. Aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH), die im Verdacht stehen Krebs zu erzeugen, können vor allem in Lippenpflegeprodukten eine Gefahr für die Gesundheit darstellen, da die Stoffe über die Lippen bzw. den Mund schnell in den Körper aufgenommen werden.

In Nagellacken gibt es neben Formaldehyd vor allem drei bedeutsame Schadstoffe: Phtalate (können - wie weiter oben bereits erwähnt - den Hormonhaushalt beeinflussen und unter anderem zu Unfruchtbarkeit führen), Toluol (beeinträchtigt die Fruchtbarkeit und kann zu Nerven-, Leber- und Nierenschäden führen) sowie Acrylate (können die Atemwege reizen und Allergien hervorrufen). Auch wenn man es möglicherweise nicht erwartet, werden Schadstoffe über die empfindliche Nagelhaut durchaus in den Körper aufgenommen. Da es schwierig ist, einen Nagellack auf komplett natürlicher Basis zu produzieren, lässt man ihn idealerweise komplett weg, oder greift zumindest zu unbedenklicheren Alternativen, wie beispielsweise von Benecos.

Gaya Mineral Make Up

Mineral Puder natürliches Make Up von Gaya Cosmetics

Gaya Mineral Lippenstift

Natürlicher Mineral Lippenstift von Gaya Cosmetics

Greendoor® Haarwachs

Natürlicher Nagellack von Benecos

Gesichts-/Hautcreme

Hautcremes genießen seit langer Zeit eine hohe Beliebtheit und sollen für eine gepflegte, gesunde und äußerlich makellose Haut sorgen. Doch nicht nur in billigeren Produkten findet sich so mancher potenziell schädlicher Stoff wieder.

Häufig auf der Inhaltsliste herkömmlicher Produkte gelistet sind Parabene (stehen unter anderem im Verdacht, allergie- und krebserregend zu sein) und Silikon (häufig in Form des Silikonöls Dimethicone, das die Atmung und Regeneration der Haut behindert). Als Konservierungsstoff kommt, wie in Haarsprays, meist Phenoxyethanol zum Einsatz, das auch als Lösungsmittel Verwendung findet und unter anderem allergische Kontaktekzeme auslösen kann. Die bereits mehrfach als bedenklich beschriebenen synthetischen Duftstoffe sind auch in Cremes enthalten.

Vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ebenfalls kritisch eingestuft werden sogenannte  aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), die als potenziell krebserregend gelten. In herkömmlichen Cremes kommt Mineralöl unter anderem als Paraffin, Ceresin, Petrolatum, Cera Microcristallina oder Ozokerite zum Einsatz.

Weleda Skin Food Creme

Weleda Skin Food Naturkosmetik Hautcreme

Greendoor® Aloe Vera Creme

Aloe Vera Hautcreme von Greendoor

Sante Tagescreme

Tagescreme mit Bio-Inchi-Öl von Sante Naturkosmetik

Parfum/Eau de Toilette

Die Kreation von Düften und Parfums ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt. Überall auf der Welt wurden ätherische Öle und Blütenwässer zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Verführung eingesetzt. Heute werden in erster Linie synthetische Stoffe verwendet, was nicht ohne Risiken bleibt. Vor wenigen Jahren wollte die EU das berühmte und erste komplett synthetische Parfum Chanel No. 5 verbieten, da Analysen über 100 schädliche Chemikalien nachgewiesen haben.

Parfums bergen grundsätzlich erhöhtes Gefahrenpotenzial, da sie leicht inhaliert und durch die Haut aufgenommen werden können. Zudem ist die Liste bekannter gefährlicher Inhaltsstoffe lang. Gerade die Duftstoffe selbst sind gesundheitlich häufig als bedenklich einzustufen. Insbesondere Eichenmoos (Evernia pruastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Isoeugenol und Cinnamal (Zimtaldehyd) gelten als sehr starke Allergene. Erneut befindet sich auch das bedenkliche Aldehyd (siehe oben) häufig unter den Inhaltsstoffen.

Ebenfalls bereits bei anderen Körperpflegeprodukten erwähnt haben wir die polyzyklischen Moschus-Verbindungen, die sich im Fettgewebe ablagern, in Tierversuchen Leberschäden verursachten und mit Unfruchtbarkeit sowie Brust-, Gebärmutterhals- und Hodenkrebs assoziiert werden. Aus diesem Grund hat die EU bereits manche Nitro-Moschusverbindungen verboten. Auch Phtalate und andere Weichmacher sowie bedenkliche UV-Filter (Ethylhexyl, Methoxycinnamate und Benzophenone-3) (siehe jeweils oben) dürfen im Giftcocktail wiederum nicht fehlen.

Greendoor® Orange Ribbon

Natürliches Eau de Toilette (EdT) Orange Ribbon von Greendoor

Sante Homme 365

Naturkosmetik Homme 365 Sante

Province et Nature Vanille

Schwarze Vanille Parfum mit pflanzlichen Duftstoffen

Natürliche, biologische Hautpflege

Zum Schluss haben wir einen echten Geheimtipp zur natürlichen Körperpflege: Die bereits vorgestellte Firma Lifeplus bietet seit kurzer Zeit eine natürliche Körperpflege-Kollektion mit Namen "Naturalii" an. Wie gewohnt bringt Lifeplus ihre Produkte erst nach jahrelanger Entwicklungsarbeit heraus und nur mit der Bedingung, dass eine erstklassige Qualität der Zutaten sichergestellt werden kann. Diese natürliche Reinigungs- und Pflegeserie enthält optimal abgestimmte Kombinationen der Zutaten (wie auch bei ihren Vitalstoffen), damit die Haut schonend gepflegt und vitalisiert wird.

Die Produkte wurden mit höchster Sorgfalt auf Pflanzenbasis erstellt, sind nicht an Tieren getestet worden und enthalten auch keinerlei tierische Inhaltsstoffe. Damit ist die Naturalii-Serie auch für Veganer geeignet.

Das Team von Krankheiten Verstehen kann die Naturalii Produkte guten Gewissens weiterempfehlen.

Naturalii

Wie Du Körperpflegeprodukte selbst auf bedenkliche Inhaltsstoffe überprüfen kannst

Abschließend möchten wir noch einen sehr guten Tipp zur Überprüfung von bedenklichen Inhaltsstoffen bei Körperpflegeprodukten an die Hand geben. Auf codecheck.info kannst Du die Inhaltsliste von nahezu jedem Körperpflegeprodukt einsehen, jeweils mit einer Einschätzung zur potenziellen Schädlichkeit der Stoffe.


Quellen

​https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zahnpasta-inhaltsstoffe-ia.html

http://quer-denken.tv/619-zahnpasta-gift-aus-der-tube/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/shampoo-giftig-ia.html

https://www.mixmyshampoo.de/top-10-gefaehrliche-inhaltsstoffe-in-shampoos

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/aluminium-im-deo-ia.html

http://www.gesundheitstabelle.de/index.php/schadstoffe-gifte/gifte-kosmetika

http://naturkosmetik-selber-machen.com/schadstoffe-in-deodorant/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/sonnencreme-risiko-ia.html

https://bewusst-vegan-froh.de/konventionelle-sonnencremes-giftig-und-ungesund-natuerlicher-sonnenschutz-von-innen-und-aussen/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-seifen-ia.html

https://www.nachhaltigleben.ch/themen/kosmetik/naturkosmetik/haare/oeko-test-haarspray-allergie-ausloeser-und-andere-gesundheitsrisiken-2455

https://mannaseife.de/haarsprays-haargels-haarwaxe-keine-gnade

https://www.biomazing.ch/2012/sind-parfums-wirklich-gefahrlich-warum-soll-chanel-no-5-verboten-werden/

https://www.nachhaltigleben.ch/themen/kosmetik/parfum-test-schadstoffe-machen-viele-oeko-parfuems-zur-besseren-wahl-2884

https://www.beyer-soehne.de/parabene-und-silikon-die-10-haufigsten-inhaltsstoffe/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gift-in-kosmetika.html

https://www.juvalis.de/apotheke/giftstoffe-im-nagellack-meiden-sie-gesundheitsschaedliche-inhaltsstoffe/

https://www.swr.de/odysso/schminke-schoen/-/id=1046894/did=15261994/nid=1046894/uen79x/index.html


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